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Kontakt
Stefan Kopf
Investmentberatung
Oberer Brühl 34
D-78727 Oberndorf-Beffendorf
Tel. +49 7423 83383
Fax. +49 7423 83393
Mail: info@stefankopf.de
Web: www.stefankopf.de
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WAS SIE UNBEDINGT BEACHTEN SOLLTEN
A
Abgeld 
Der Preisnachlaß auf den Nennwert eines Wertpapiers wird auch „Disagio genannt. Beträgt der Nennwert eines Wertpapiers beispielsweise EUR 100 und es wird für EUR 98 verkauft, so beträgt das Abgeld 2 EUR.
AAA 
Höchste Bewertung der Ratingagentur (s.a.: Rating) Standard Poor's für die Bonität von Wertpapieren
Abgezinstes Wertpapier 
Wertpapier, bei dem die gesamten Zinsen über die vorgesehene Laufzeit bereits im Vorfeld vom Preis abgezogen wurden. Diese Art von Wertpapier bezeichnet man auch als Nullkuponpapier oder Zerobond. Eine Anlage in diese Art von Wertpapieren erfolgt häufig aufgrund steuerlicher Gesichtspunkte.
Agio 
Ein für Wertpapiere gezahltes Aufgeld nennt man Agio. Bei dem Agio handelt es sich um jenen Betrag, um den der Ausgabepreis bei der Neuausgabe von Wertpapieren den Nennbetrag übersteigt bzw. den Betrag übersteigt, um den der Börsenkurs den inneren Wert übersteigt. Auch das Aufgeld, das beim Kauf dermeisten Fonds für den Anleger anfällt, wird als Agio bezeichnet.
Aktien 
Aktien sind Wertpapiere und verbriefen Teilhaberrechte an einer Aktiengesellschaft. Der Inhaber einer Aktie ist sowohl am Erfolg als auch am Risiko der Aktiengesellschaft beteiligt.
Aktienemission 
Erstausgabe von Aktien, die entweder bei der Gründung einer Aktiengesellschaft (AG) oder im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung erfolgen kann.
Aktienfonds 
Investmentfonds, der ausschließlich oder überwiegend in Aktien investiert.
Aktienindex 
Kennziffer, die die Entwicklung des Kursdurchschnitts von Aktiengesellschaften widerspiegelt, die in einem solchen Index zusammengefaßt sind. Wichtige Aktienindizes in Deutschland sind beispielsweise der DAX (30 Werte) sowie der FAX-Index (100 Werte).
Aktienkurs 
Preis, zu dem eine Aktie am Markt gehandelt wird.
Aktionär 
Den Besitzer einer Aktie nennt man Aktionär. Er ist durch diese Aktie Teilhaber an einer Aktiengesellschaft und damit (jeweils in Höhe seines Einsatzes) sowohl am Gewinn als auch am Verlust einer Aktiengesellschaft beteiligt.
Alpha 
"Das ""Alpha"" mißt die Überrendite des Fonds gegenüber dem Marktindex (Referenzindex, Benchmark). Die Kennzahl wird auf Basis der monatlichen Fondsrenditen berechnet. Ein positiver Wert deutet auf einen Mehrwert hin. "
Anlageausschuß 
Die Allgemeinen Vertragsbedingungen für Publikumsfonds schreiben vor, daß sich die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) bzw. das Fondsmanagement beim Kauf oder beim Verkauf von Vermögenswerten von einem Anlageausschuß beraten lassen müssen. Der Anlageausschuß wird vom Aufsichtsrat der KAG für den jeweiligen Fonds zusammengestellt. Er legt dann die langfristige Anlagepolitik fest.
Anleihen 
Wertpapier, das der längerfristigen Kreditfinanzierung dient. Anleihen der öffentlichen Hand müssen beispielsweise in Deutschland aufgrund gesetzlicher Bestimmungen vom Bundesfinanzminister genehmigt werden.
Anteilklasse 
Kategorie von Fondsanteilen, die häufig durch eine bestimmte Gebührenstruktur bestimmt wird.
Anteilschein 
Anteilscheine verbriefen den Anspruch eines Anteilinhabers gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft.
Anteilwert 
Der Wert eines Anteilscheins, der sich aus der Teilung des gesamten Fondsvermögens durch die Zahl der insgesamt umlaufenden Anteile ergibt. Der Anteilwert sogenannter Publikumsfonds wird in der Regel börsentäglich von der Depotbank ermittelt. Der Anteilwert ist dann identisch mit dem Rücknahmepreis, zu dem die KAG Fondsanteile zurücknimmt.
Arbitrage 
Bezeichnet die gezielte Ausnutzung von Kurs- und Zinsdifferenzen an verschiedenen Börsenplätzen, an denen die gleichen Wertpapiere gehandelt werden. Hierbei kann es sich auch um andere Wirtschaftsgüter wie etwa Devisen, Gold oder Silber handeln.
Asset Allocation 
Englischer Begriff für die Verteilung des Kapitals auf verschiedene Anlagemöglichkeiten (Anlageklassen, Währungen, Regionen etc.). Die Bedeutung der Asset Allocation liegt darin, daß der Ertrag eines Portfolios in erster Linie durch die Auswahl der Wertpapierarten, Länder etc. sowie deren Gewichtung zueinander bestimmt wird. Ziel der Asset Allocation ist es, das Verhältnis von Rendite und Risiko im Rahmen eines Portfolios zu optimieren.
Ausgabeaufschlag 
Differenz zwischen Ausgabepreis und Anteilwert, den der Anleger beim Erwerb von Investmentanteilen zu entrichten hat. Diese Gebühr deckt hauptsächlich die Vertriebskosten der Kapitalanlagegesellschaft ab. Der Ausgabeaufschlag wird in der Regel als Prozentsatz auf Basis des Rücknahmepreises oder des Anlagebetrags berechnet. Die Höhe des Ausgabeaufschlags hängt auch von der Art des Fonds und seinem Anlageschwerpunkt ab. Der Ausgabeaufschlag ist nur einmal zu entrichten.
Auslandsanleihen 
Anleihen, die nicht im Heimatland des Emittenten aufgelegt werden, bezeichnet man im allgemeinen als Auslandsanleihen. Sie können auf die Währung des Heimatlandes, aber auch in jeder anderen handelbaren Währung lauten.
Auslandsinvestment-Gesetz 
Das AuslInvG trat am 1. März 1990 in Kraft und regelt die Zulassungsvoraussetzungen und die Besteuerung von Auslandsfonds, die Ihre Anteile in Deutschland vertreiben. Es enthält ebenfalls einen gesonderten Abschnitt über den Vertrieb und die Zulassungsbedingungen von Fonds mit Sitz in einem EG-Land.
Ausschüttende Fonds 
Nach Beendigung des Fondsgeschäftsjahres werden die dem Fonds zugeflossenen ordentlichen Erträge an die Anteilinhaber ausgeschüttet. Dies trifft gegebenenfalls auch auf einen Teil der außerordentlichen Erträge zu. Ordentliche Erträge setzen sich bei Wertpapierfonds aus Dividenden und/oder Zinsen zusammen. Die außerordentlichen Erträge wiederum beinhalten hauptsächlich Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren. Die Ausschüttungen werden dann in der Basiswährung des Fonds je Anteil festgesetzt und im Rechenschaftsbericht veröffentlicht. Einige Fonds haben sowohl eine ausschüttende als auch eine sogenannte thesaurierende Tranche. Meistens werden die ausschüttenden Tranchen als sogenannte A-Anteile, die thesaurierenden Tranchen als B-Anteile bezeichnen.
Auszahlplan (= Entnahmeplan) 
Der Auszahlplan basiert auf einer zwischen dem Anleger und der Kapitalanlagegesellschaft getroffenen Vereinbarung über Höhe und Zeitabstand regelmäßiger Auszahlungen aus seinem Anlageguthaben. Der Anleger hat die Möglichkeit, sich entweder nur die regelmäßig erwirtschafteten Erträge auszahlen zu lassen (Auszahlung ohne Kapitalverzehr) oder das Anlagevermögen allmählich aufzubrauchen (Auszahlung mit Kapitalverzehr). Voraussetzung für einen Auszahlplan ist in der Regel ein Mindestdepotwert. Gleichzeitig sind Zuzahlungen, zusätzliche Auszahlungen oder die Auflösung des Investmentdepots jedoch jederzeit möglich.
B
Baisse 
Starker Kursrückgang an der Börse über einen mittleren oder längeren Zeitraum.
Barreserve (= Liquidität oder Kasse) 
Damit das Fondsmanagement flexibel auf Anlagechancen reagieren und Anteilrückgaben jederzeit bedienen kann, besteht ein Teil des Fondsvermögens in der Regel aus Bankguthaben oder Geldmarktpapieren. Die Höhe der Liquidität kann durch die Vertragsbedingungen begrenzt sein. Laut dem Gesetz für Kapitalanlagegesellschaften darf ein Fonds (Ausnahme: kurz nach der Auflegung) maximal eine Barreserve von 49% halten.
Beta-Faktor 
Der Beta-Faktor gibt die durchschnittliche prozentuale Veränderung der Fondsrendite an, wenn der Markt (Benchmark) um 1 % steigt oder fällt. Ein Wert über (unter) 1 bedeutet im Schnitt eine stärkere (schwächere) Bewegung des Fonds gegenüber der Benchmark.
Blue Chips 
Bezeichnung für Aktien der größten, international renommiertesten Unternehmen. Diese haben in der Regel einen großen Anteil am gesamten Börsenumsatz, und aus ihren Kursen werden die üblichen Indizes berechnet.
Bond 
Allgemein eingebürgerter Begriff für „Anleihe.
Bonität 
Unter Bonität versteht man die Zahlungsfähigkeit und -willigkeit eines Schuldners. Letztlich versteht man darunter auch das Ansehen, daß ein Kunde bei Banken hat.
Börsenaufsicht 
Zusammenfassende Bezeichnung für diverse Körperschaften, die das Marktgeschehen an den Börsen kontrollieren.
Bottom Up-Ansatz 
Managementstrategie, bei der das Fondsmanagement in erster Linie nach erfolgversprechenden Einzeltiteln sucht. Erst danach werden Branchen-, Länder- und Währungsrisiken berücksichtigt.
Branchenfonds 
Investmentfonds, der ausschließlich in Aktien bestimmter Sektoren oder Wirtschaftssektoren wie beispielsweise Rohstoffe oder Technologie anlegt (auch Spezialitätenfonds genannt).
Bruttodividende 
Höhe der Dividende vor Abzug der Steuern.
BVI (Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften e.V.) 
Dachverband der deutschen Kapitalanlagegesellschaften. Gegründet am 25. März 1970 in Frankfurt. Zweck ist die Förderung der Investmentidee und die Wahrung der Interessen seiner Mitglieder.
BVI-Methode/-Formel 
Vom BVI festgesetzte Formel zur Berechnung der Wertentwicklung (=>Performance) eines Fonds über einen bestimmten Zeitraum ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages. Eventuelle Ausschüttungen gelten als am Tage der Ausschüttung kostenlos wiederangelegt.
C
Chart 
Graphische Darstellung zum Beispiel von Kursen und Zinsen über einen bestimmten Zeitraum.
Chartanalyse 
Technische Analyse, die sich hauptsächlich auf die Kursverläufe an den Aktienmärkten stützt.
Cost-Averaging/Cost Average-Effekt (= Durchschnittskosten-Effekt) 
Die regelmäßige Einzahlung gleichbleibender Beträge in einen Investmentfonds hat den Vorteil, daß der Anleger die Anteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen zu einem günstigeren Durchschnittspreis kauft als beim regelmäßigen Kauf einer gleichbleibenden Stückzahl von Anteilen im selben Zeitraum. Bei gleichbleibenden monatlichen Einzahlungen in einen Fonds erhält der Anleger bei fallendem Anteilwert mehr, bei steigendem weniger Anteile. Der positive Effekt des Cost-Averaging ist besonders stark bei schwankenden Kursen - wie sie bei Aktienfonds häufig vorkommen - hilfreich.
Crash 
Plötzlicher massiver Kurseinbruch an den Börsen. Dabei kommt es häufig zu Kursverlusten von 30% und mehr innerhalb nur weniger Tage.
D
Dachfonds (Fund of Funds) 
Fonds, die ihre Gelder in Unterfonds, also in Anteilscheine anderer Fonds anlegen.
DAX 
Er setzt sich aus den Kursen der 30 umsatzstärksten deutschen Aktien zusammen und spiegelt die Kursentwicklung des Gesamtmarktes in Deutschland wider.
Deflation 
Marktlage, die durch eine Verminderung des Geldumlaufs gekennzeichnet ist.
Depotbank 
Eine Kapitalanlagegesellschaft darf gemäß dem Gesetz für Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) ein von ihr aufgelegtes Sondervermögen nicht selbst verwahren. Sie muß damit eine unabhängige Depotbank beauftragen. Auf diese Weise bleibt das Fondsvermögen streng von Vermögen der KAG getrennt. Die Aufgabe einer Depotbank ist beispielsweise die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen sowie die Durchführung der Ausschüttungen für die Anleger.
Derivate 
Derivate sind auf den Finanzmärkten gebräuchliche Instrumente, deren Preis sich aus dem Kurs eines anderen Wertpapiers oder Finanzproduktes (Basiswert, auch als Underlying bezeichnet) berechnen läßt. Beispiele sind Optionsscheine, Optionen, Futures oder Swaps.
Devisen 
Allgemeine Bezeichnung für fremde Währungen.
Diversifikation 
Diversifikation bedeutet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. -werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko.
Dividende 
Die Dividende ist der Gewinnanteil des Aktionärs einer Aktiengesellschaft. Die Höhe der Dividende wird von der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft festgelegt.
Dow Jones 
Kurzbezeichnung für den Dow Jones Industrial Average-Index. Dieser US-amerikanische Aktienindex spiegelt die Entwicklung der 30 umsatzstärksten Industriewerte wider.
E
Einmalanlage 
Einmalige Einzahlung in ein Investmentdepot.
Emerging Markets (= Schwellenländer) 
Aufstrebende Märkte. Allgemeiner Begriff für weniger entwickelte Volkswirtschaften im Gegensatz zu den etablierten Industriestaaten.
Emission 
Ausgabe von Wertpapieren
Emissionskurs 
Ausgabekurs, zu dem ein neues Wertpapier den Kapitalanlegern angeboten wird.
Entnahmeplan 
siehe Auszahlplan
Ethikfonds 
Bei solchen Fonds dürfen die Mittel nur in Unternehmen angelegt werden, die bestimmte ethische Kriterien erfüllen. Beispielsweise darf nicht in die Rüstungsindustrie oder umweltschädigende Unternehmen investiert werden, noch darf das Geld einem rassistischen Staat dienen.
Euroland 
Unter diesem Begriff sind alle Länder der Europäischen Union (EU) zu verstehen, die der EWWU (Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion) angehören.
Exchange Traded Funds (ETF bzw. XTF) 
Exchange Traded Funds (kurz XTF). Eigenes Marktsegment an der Deutschen Börsen AG, Frankfurt, wo seit dem 11. April 2000 ausschließlich Indexfonds notiert werden. Für die nötige Liquidität sorgen mindestens zwei Designated Sponsors pro Indexfonds. Auf einzelne Indexfonds gibt es seit Nov. 2002 auch Absicherungsinstrumente an der EUREX.
F
FCP 
Fonds Commun de Placement. Luxemburgische Rechtsform eines Fonds.
Federführende Bank 
Als federführende Bank bezeichnet man das Kreditinstitut, das bei einer Erstausgabe von Wertpapieren das Bankenkonsortium anführt.
Fibor 
Abkürzung für „Frankfurt-Interbank-Offered-Rate“.
Floating Rates Notes (FRN) 
Darunter versteht man eine variabel verzinsliche Anleihe.
Fonds ohne Ausgabeaufschlag (= Trading Fonds) 
Bei diesen Fonds werden anstelle des sonst üblichen Ausgabeaufschlages eine höhere laufende Verwaltungsvergütung sowie z.T. auch eine erfolgsbezogene Vergütung erhoben. Fonds ohne Ausgabeaufschalg sind geeigent für spekulative Investoren, die nur kurz investieren oder einfach öfter wechseln möchten.
Fondsgeschäftsjahr 
Geschäftsjahr eines Fonds. Kann unabhängig vom Geschäftsjahr einer Kapitalanlagegesellschaft und vom Kalenderjahr sein.
Fondsmanager 
Professioneller Verwalter von Anlagegeldern. Fondsmanager treffen auf Grundlage der Anlagebedingungen die Anlageentscheidungen für den Fonds. Dabei richten sie sich auch nach den Anlagegrundsätzen und den gesetzlichen Vorgaben.
Fondsrating 
"Anerkannte Rating-Agenturen wie „Moody`s Investors Service Inc und „Standard & Poors Inc"" stufen Fonds nach ihrer Bonität und ihrem Marktrisiko ein. Dadurch wird die Beurteilung des Gesamtrisikos einer Fondsanlage ermöglicht."
Fondstausch 
Anleger, die innerhalb einer Fondsgesellschaft von einem Fonds in einen anderen wechseln möchten, erhalten von den meisten Anlegern in der Regel einen vollständigen oder teilweisen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.
Fondsvermögen 
Gesamtheit aller im Fonds befindlichen Vermögenswerte.
Freiverkehr 
Im Marktsegment Freiverkehr werden Wertpapiere gehandelt, die weder zur amtlichen Notierung noch zum geregelten Markt zugelassen worden sind.
Fund of Funds 
siehe Dachfonds
Fusion 
Rechtliche und wirtschaftliche Vereinigung zweier oder mehrerer Unternehmen.
Futures 
Sammelbezeichnung für Terminkontrakte.
G
Garantiefonds 
Fondstyp, bei dem meist am Ende einer festgesetzten Fondslaufzeit entweder das eingesetzte Kapital zurückgezahlt wird oder wenigstens ein bestimmter Prozentsatz davon.
Geldmarktfonds 
Fonds, die 100 Prozent ihrer Gelder in Bankguthaben, Geldmarkttiteln oder Wertpapieren mit kurzen Laufzeiten anlegen.
Gemischte Fonds 
Fonds, die gemäß ihren Anlagebestimmungen sowohl in Aktien als auch in festverzinslichen Wertpapieren investieren. Dies gibt den Fondsmanagern wesentlich mehr Möglichkeiten im Anlagespielraum. Das Chance-Risiko-Profil eines solchen Fonds liegt zwischen einem Aktien- und einem Rentenfonds.
Geschäftsbericht 
Gesetzlich vorgeschriebenes Schriftstück, das eine Aktiengesellschaft veröffentlichen muß.
Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) 
Gesetzliche Grundlage für die Kapitalanlage in deutschen Investmentfonds. Das Gesetz umfaßt z.B. Anlagebestimmungen und Anlagegrenzen, Erwerbs- und Veräußerungsvorschriften, Depotbankbestimmungen, Publizitätsvorschriften, steuerrechtliche Vorschriften sowie Maßnahmen zum Anlegerschutz.
Gewinn je Aktie 
Kennzahl, die durch eine komplizierte Aktien- und Unternehmensanalyse ermittelt wird.
H
Halbjahresbericht 
In der Mitte des Geschäftsjahres erscheinender Zwischenbericht von Investmentfonds.
Hauptversammlung 
Mindestens einmal jährlich muß bei einer Aktiengesellschaft eine Hauptversammlung einberufen werden. Dabei üben die Aktionäre ihre Rechte aus.
Hausse 
Über eine längere Zeit anhaltender Kursaufschwung an der Börse.
Hedge Fund 
Investmentfonds, der durch häufiges Umschichten seiner Anlagen, vor allen durch spekulative Operationen wie Termingeschäfte, Leerverkäufe und Kreditaufnahmen versucht, rasche Gewinne zu erzielen. In Deutschland sind Hedge Funds nicht zugelassen. Ab 2004 sollen Hedge Fund auch in Deutschland zugelassen werden, wenn sie breit gestreut in einem Dachfonds werden.
Hochzinsanleihen (engl. High-Yield-Bonds) 
Hochzinsanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die eine höhere Nominalverzinsung bieten, da sie i.d.R. von Ausstellern begeben werden, deren Bonität nicht erstklassig ist. Bei sorgfältiger Auswahl lassen sich mit Hochzinsanleihen überdurchschnittliche Renditen erzielen.
I
Immobilienfonds 
Fonds, der seine Gelder hauptsächlich in Grundstücken und Gebäuden anlegt.
Indexfonds 
Fonds, der die Zusammensetzung eines bestimmten Index nachzubilden versucht. Das Anlageergebnis eines Indexfonds wird größtenteils die Wertentwicklung eines Index widerspiegeln.
Inflation 
Inflation herrscht in einer Volkswirtschaft vor, in der die Geldmenge höher ist als das Angebot an Waren. Die Folge davon sind steigende Preise und eine Entwertung des Geldes.
Institut Monetaires Luxembourgeois (IML) 
Aufsichtsbehörde, der die Luxemburger KAG's unterliegen, vergleichbar mit dem Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen.
Internationaler Währungsfonds (IWF) 
Zur Unterstützung des Welthandels sowie der Volkswirtschaften der einzelnen Mitgliedstaaten wurde im Jahre 1945 der Internationale Währungsfonds gegründet. Dem IWF gehören etwa 150 Staaten an.
Investitionsgrad 
Damit bezeichnet man den Prozentsatz, mit dem ein Fonds in die Anlagen investiert ist, die seinen Anlageschwerpunkt bilden. Zur Berechnung ist die Barreserve vom Fondsvermögen abzuziehen und dann durch das Fondsvermögen zu dividieren.
Investmentfonds 
Sondervermögen einer Investmentgesellschaft, das aus dem eingelegten Geld von Kapitalanlegern besteht. An diese Kapitalanleger werden Anteilscheine ausgegeben. Diese sind dann entsprechend ihrer Investition an der Wertentwicklung des Fonds beteiligt.
Investment-Idee 
Durch den Kauf von Investmentfonds-Anteilen bedient sich der Anleger eines professionellen Fondsmanagements. Durch die breite Diversifikation des Fondsvermögens und die damit verbundene Risikostreuung hat der Anleger einen erheblichen Vorteil gegenüber der Direktanlage.
Investmentkonto 
Konto, in dem Investmentanteile verwahrt werden.
ISIN 
Internationales Wertpapierkennzahlensystem, welches ab 1. April 2003 die nationalen Wertpapierkennzahlen ersetzen soll. Die ISIN beginnt mit der Länderzeichnung und wird ergänzt um die bisherige Wertpapierkennnummer und eine angehängte Prüfziffer.
J
Jahresbericht 
siehe Rechenschaftsbericht
Jensen’s Alpha 
Jensen‘s Alpha mißt die risikoadjustierte Überrendite des Fonds im Verhältnis zum Marktindex. Bei dieser Kennzahl gilt: je höher der Wert, desto besser.
K
Kapitalanlagegesellschaft (KAG) 
Kreditinstitut, dessen Ziel es ist, bei ihm eingelegte Gelder in eigenem Namen, aber für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger nach dem Grundsatz der Risikostreuung als Sondervermögen anzulegen. Eine KAG darf in Deutschland ausschließlich die Rechtsform einer Aktiengesellschaft (AG) haben oder als eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) betrieben werden.
Konglomerat 
Bezeichnung für einen Konzern, der sich über verschiedene Wirtschaftszweige erstreckt. Heute eher als „Mischkonzern“ bezeichnet.
Konsolidierung 
Beruhigung der Kursentwicklung an der Börse nach zuvor starken Schwankungen.
Konvertibilität 
Darunter versteht man die freie Austauschbarkeit von Devisen.
Konzern 
Zusammenfassung mehrerer rechtlich selbständiger Unternehmen unter einheitlicher Führung.
Kosten 
Die Kosten bei Investmentfonds gliedern sich in Kosten, die dem Anleger direkt belastet werden (wie etwa der Ausgabeaufschlag und gegebenenfalls Depotgebühren) sowie in Kosten, die dem Fonds belastet werden. Auch diese wirken sich jedoch letztendlich abträglich auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Beispiele für solche Kosten sind etwa die Depotbank- oder die Verwaltungsgebühr.
Kurs-/Gewinn-Verhältnis 
Quotient aus dem Kurs einer Aktie und dem geschätzten Ergebnis für das entsprechende Geschäftsjahr. Das KGV besagt, wie viele Jahre das Ergebnis je Aktie verdient werden muß, um den aktuellen Börsenkurs zu erreichen. Grundsätzlich gilt: Je geringer das KGV, desto günstiger ist die Aktie bewertet.
L
Länderfonds 
Fonds, die ausschließlich in Aktien eines bestimmten Landes investieren
Laufzeitfonds 
Fonds die von vornherein lediglich eine begrenzte Laufzeit haben.
Libor 
Abkürzung für „London Interbank Offered Rate“.
London International Financial Futures Exchange (LIFFE) 
Wichtigste Terminbörse Europas mit Sitz in London.
M
Managementgebühr (= Management Fee) 
siehe Verwaltungsgebühr
Margin 
Sicherheitsleistung, die von Käufern und Verkäufern zur Risikoabsicherung einer Terminposition eingebracht werden muß.
Mid Cap-Fonds 
Fonds, der seine Gelder hauptsächlich in mittelgroße Unternehmen investiert.
Mindestanlagesumme 
Fast alle Kapitalanlagegesellschaften verlangen vom Anleger bei der Investition in einen bestimmten Fonds einen Mindestbetrag. Auch für die Einrichtung eines Sparplans wird üblicherweise eine regelmäßige Mindestanlagesumme gefordert. Informationen zur Mindestanlage finden sich im Verkaufsprospekt.
Mischfonds 
Fonds, der auf Grundlage seiner Anlagebedingungen sowohl in Aktien als auch in Anleihen investieren darf. Die Entscheidung über die richtige Mischung aus beiden Wertpapierarten trifft das Fondsmanagement flexibel.
Mittelaufkommen 
Saldo der von Anlegern erworbenen Anteile eines Investmentfonds abzüglich der zurückgegebenen Anteile.
MSCI Welt-Index 
Morgan Stanley Capital International Welt-Index. Dieser Index setzt sich aus einem Portfolio globaler Standardwerte zusammen und spiegelt so die Börsenentwicklung auf internationaler Ebene wider.
Mündelsichere Papiere 
Im BGB definierte Wertpapiere, die als besonders risikoarm eingeschätzt werden.
Mutual Funds 
Amerikanische Bezeichnung für offene Wertpapier-Investmentfonds
N
NAV 
siehe Net Asset Value
Nebenwerte 
Aktien mittlerer bis kleinerer börsennotierter Unternehmen.
Net Asset Value (NAV) 
Englische Bezeichnung für Nettoinventarwert, abgekürzt NIW. (Der börsentäglich bilanzierte Wert des gesamten Fondsvermögens).
No-load-Fonds 
Fonds, der zwar ohne Aufgeld verkauft, dafür aber in der Regel mit einer höheren Verwaltungsvergütung belastet ist. Eignet sich eher für kürzere Anlagezeiträume. Wird auch als sogenannter „Trading-Fonds“ bezeichnet.
Notenbank 
Zentralbank einer Volkswirtschaft.
O
Obligation 
Andere Bezeichnung für „Schuldverschreibung“
Offene Fonds 
Fonds, von denen unbegrenzt Anteile ausgegeben und die in der Regel börsentäglich auch wieder zurückgenommen werden.
P
Partizipationsrate 
Die Partizipationsrate beschreibt bei Kapitalschutzfonds (Garantiefonds) die prozentuale Teilnahme an der Entwicklung des zugrundeliegenden Aktienmarktes z.B. des DAX-Index.
Pensionsfonds 
Spezialfonds, häufig für die Mitarbeiter eines Unternehmens, der durch Pensionsrückstellungen gebildet wird.
Pensionsfonds 
Spezialfonds für die Mitarbeiter eines Unternehmens, der durch Pensionsrückstellungen gebildet wird.
Performance 
Englische Bezeichnung für die Wertentwicklung eines Fonds.
Portfolio (= Portefeuille) 
Zusammensetzung eines Depots. Bei Investmentfonds versteht man unter Portfolio die Summe der Vermögenswerte eines Fonds.
Preise 
Täglich ermittelter Wert eines Investmentanteils. Siehe auch Anteilswert
Prospekthaftung (gem. §20 KAGG) 
Sind in einem Verkaufsprospekt Angaben, die für die Beurteilung der Anteilsscheine von wesentlicher Bedeutung sind, unrichtig oder unvollständig, so kann derjenige, der auf Grund des Verkaufsprospektes Anteilsscheine gekauft hat, von der KAG und von demjenigen, der diese Anteisscheine im eigenen Namen gewerbsmäßig verkauft hat, als Gesamtschuldner Übernahme der Anteilscheine gegen Erstattung der von ihm gezahlten Betrages verlangen.
Publikumsfonds 
Investmentfonds, dessen Anteilscheine nicht nur für einen bestimmten Anlegerkreis gedacht sind, sondern von jedermann erworben werden können.
Q
Quartalsbericht 
Zwischenbericht einer Aktiengesellschaft, der von dieser vierteljährlich erstellt wird.
Quellensteuer 
Begriff: die Quellensteuer ist eine Steuer, die sofort bei fällig werden eines Einkommens von der auszahlenden Stelle einbehalten und abgeführt wird. In der Regel spricht man jedoch von Quellensteuer beim Steuerabzug bei Erträgen deutscher Investmentgesellschaften auf ausländischen Aktien. Auch bei der seit 1993 fälligen Zinsabschlagssteuer auf Einkünfte aus Kapitalvermögen handelt es sich um eine Quellensteuer.
R
Ranking 
Vergleich der Wertentwicklungen gleichartiger Investmentfonds.
Rechenschaftsbericht 
Jede KAG ist verpflichtet, über jeden ihrer Fonds auf Jahresbasis (spätestens drei Monate nach Abschluß des Geschäftsjahres) einen Rechenschaftsbericht zu erstellen. Dieser dient der Information der Anteilinhaber. Darüber hinaus muß die KAG auch einen Halbjahresbericht erstellen.
REIT 
Die Abkürzung REIT steht für den englischen Begriff „Real Estate Investment Trust“. Dabei handelt es sind um börsennotierte US-Immobiliengesellschaften. Diese legen das Geld ihrer Anteilinhaber zu mindestens 75% am Immobilienmarkt in den USA an.
Rendite 
Jährlicher Ertrag in i.v.H. des investierten Kapitals.
Rendite/Risiko 
Eine Kennziffer für das Verhältnis von Rendite und Ertrag ist beispielsweise die sogenannte Sharpe-Ratio.
Renten 
Allgemeine Bezeichnung für sogenannte festverzinsliche Wertpapiere.
Rentenfonds 
Fonds, der hauptsächlich beziehungsweise ausschließlich in verzinsliche Papiere investiert.
Rentenmarkt 
Bezeichnung für den Kapitalmarkt, der sich ausschließlich mit dem Handel von festverzinslichen Wertpapieren beschäftigt.
Risikoklasse 
Die Risikoklasse ist eine Orientierungsgröße für die persönliche Risikobereitschaft des Anlegers und für die mit einer einzelnen Vermögensanlage verbundenen Risiken. Fonds der DWS-Gruppe sind in die Risikoklasse 1 (geringes Risiko) bis 4 (vergleichsweise hohes Risiko) eingeteilt. Geldmarktfonds und gelmarktnahe Fonds sind Risikoklasse 1 und Regionen-, Branchenfonds und Emerging Markets-Fonds entsprechen der Risikoklasse 4.
Risikostreuung 
Investmentfonds müssen ihr Sondervermögen nach dem Prinzip der Risikostreuung investieren. Das KAGG schreibt Anlagegrenzen vor, nach denen z.B. Wertpapiere ein und desselben Emittenten nicht mehr als 10 % des Sondervermögens ausmachen dürfen und im Gegenzug das Fondsvermögen nicht mehr als 10 % des Aktienkapitals eines Emittenten halten darf.
Rücknahmegebühr 
Einige ausländische Fondsanbieter erheben nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Verkauf von Fondsanteilen eine Gebühr.
Rücknahmepreis 
Entspricht dem Anteilwert. Der Rücknahmepreis ist der Preis, den der Anleger beim Verkauf seiner Fondsanteile erhält. Es handelt sich hierbei in aller Regel um den Nettoinventarwert. Dieser wird meist börsentäglich berechnet und auch veröffentlicht. Manche Kapitalanlagegesellschaften erheben allerdings Rücknahmegebühren. Diese können sinken, je länger ein Anteil gehalten wird.
Rücknahmeverpflichtung 
Der Anteilsinhaber ist i.d.R. berechtigt, an jedem Bewertungstag die Rücknahme seiner Anteile zu verlangen.
S
Schwellenländer 
siehe Emerging Markets
Sharpe-Ratio 
Kennzahl für das Risiko-Ertrags-Verhältnis eines Fonds. Wird berechnet, indem von der jährlichen Durchschnittsrendite der risikofreie Ertrag (am Geldmarkt erzielbar) abgezogen wird. Das Ergebnis wird dann durch die Kursschwankungen auf Jahresbasis dividiert. Grundsatz: Je höher die Sharpe-Ratio, umso besser hat sich eine Anlage im Verhältnis zum Risiko entwickelt.
SICAV 
Die SICAV ist eine besonders in Frankreich und in Luxemburg gebräuchliche Aktiengesellschaft. Im Unterschied zu einer klassischen Aktiengesellschaft ist der Zweck der SICAV die Anlage des Gesellschaftskapitals in Wertpapieren nach dem Grundsatz der Risikostreuung.
Sondervermögen 
Gegen Ausgabe von Fondsanteilen eingelegtes Vermögen eines Fonds. Dieses muß getrennt vom Eigenkapital der Fondsgesellschaft verwahrt werden. Diese Verwahrung erfolgt bei einer Depotbank, und damit sind die Gelder nur für diese oder die Anleger zugänglich.
Sparplan 
Regelmäßige Einzahlung eines bestimmten Betrags zum Kauf von Investmentanteilen. Höhe und Dauer der Einzahlung (die Einlage einer Mindestanlagesumme vorausgesetzt) können in der Regel flexibel gestaltet werden. Bei Sparplänen entfällt für den Anleger darüber hinaus das Problem, den idealen Anlagezeitpunkt zu bestimmen.
Spekulationsfrist 
Zeitraum, in dem im Rahmen eines Verkaufs von Wertpapieren realisierte Kursgewinne in Deutschland steuerpflichtig sind. Seit dem 1.1.1999 beträgt die Spekulationsfrist 12 Monate.
Spekulationsfrist 
Werden Gewinne aus Wertpapiergeschäften in Deutschland vor Ablauf von 12 Monaten realisiert (Kauf und Verkauf der Investmentanteile innerhalb dieses Zeitraumes) unterliegen diese Erträge der Einkommenssteuer unter Berücksichtigung einer Freigrenze von 511 €. Der Gesetzgeber geht davon aus, daß solche Wertpapiergeschäfte als Spekulationsgeschäfte getätigt werden und einkommenssteuerpflichtig sind. Veräußerungsgewinne (Kursgewinne), die nach Ablauf dieser Spekulationsfrist erzielt werden, sind dagegen steuerfrei. Die Spekulationsgewinne fallen auch unter das Halbeinkünfteverfahren.
Spekulationsgeschäfte 
Bei Spekulationsgeschäften versucht der Anleger innerhalb kurzer Zeit Marktschwankungen auszunutzen, indem er zu niedrigen Kursen kauft und zu höheren Kursen wieder verkauft. Investmentfondsanlagen, die als mittel- bis langfristige Kapitalanlage konzipiert sind, eignen sich unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages nicht als Spekulationsobjekte.
Spezialfonds 
Sondervermögen im Sinne des KAGG-Gesetzes, wobei die Anteilscheine jeweils von nicht mehr als 10 Anteilinhabern, die nicht natürliche Personen sind, gehalten werden dürfen. Insofern sind Spezialfonds nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht. Nichtsdestotrotz werden sie wie Publikumsfonds vom KAGG reglementiert.
Standardwerte 
siehe Blue Chips
Steueroptimierende Fonds 
Bei einem steueroptimierenden Fonds ist es das Ziel des Fondsmanagements, die steuerpflichtigen Erträge möglichst niedrig zu halten.
Steuerpflichtiger Ertragsanteil 
Bezeichnet den Teil des gesamten Wertzuwachses, der aus Zinsen, Dividenden und Mieteinnahmen - also den ordentlichen Erträgen - stammt. Der steuerpflichtige Ertragsanteil ist bei Aktienfonds am geringsten und bei klassischen Rentenfonds am höchsten.
Switch 
Umschichtung von einem in einen anderen Fonds. Ein Umtausch ist bei sogenannten Umbrella-Fonds in der Regel kostenlos oder gegen eine nur geringe Umschichtungsgebühr möglich.
T
Technologiefonds 
Spezialitätenfonds mit Ausrichtung auf Technologiewerte.
Themenfonds 
Spezialitätenfonds mit Ausrichtung auf ein bestimmtes Thema.
Thesaurierende Fonds 
Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge nicht ausgeschüttet, sondern im Fonds wiederangelegt. Einige Fonds weisen sowohl eine ausschüttende als auch eine thesaurierende Tranche auf.
TIBOR 
Abkürzung für „Tokyo Interbank Offered Rate“.
Timing 
"Wahl des „richtigen Anlagezeitpunkts bzw. des „richtigen"" Verkaufszeitpunktes. Das Timing-Problem kann der Anleger mittels Sparplänen durch den Cost Average-Effekt vermeiden. "
Top Down-Ansatz 
Anlagestrategie, bei der Wertpapiere hauptsächlich auf Basis der volkswirtschaftlichen Lage beurteilt und ausgewählt werden.
Top Holdings 
Diejenigen Wertpapiere oder Anlagen, die einzelnen betrachtet den größten Anteil am Fondsvermögen repräsentieren, werden als Top Holdings bezeichnet. Es werden in den monatlichen Factsheets des Investmentfonds i.d.R. die 10 größten Positionen mit dem Anteil am Fondsvermögen veröffentlicht.
Tracking Error 
Der Tracking Error mißt die Standardabweichung der Fondsrendite von der Rendite des jeweiligen Referenzindex. Der Tracking Error wird häufig als Maß für das vom Fonds eingegangene Risiko im Vergleich zu dem des Index benutzt. Je höher der Tracking Error eines Fonds, desto höher das Risiko, das im Verhältnis zum Referenzindex eingegangen wurde, um die Wertentwicklung des Fonds zu erreichen.
Trading 
Kurzfristiger Kauf- und Verkauf von Wertpapieren. Dabei wird hauptsächlich das Ziel verfolgt, aufgrund der vorhandenen Marktschwankungen Kursgewinne zu erzielen.
Trading-Fonds 
siehe No-load-Fonds
Transaktionskosten 
Kosten, die beim An- und Verkauf von Wertpapieren anfallen und dem Fondsvermögen belastet werden.
U
Umbrella-Fonds 
Investmentfonds, die dem Anleger unter einem gemeinsamen Schirm (engl. Umbrella) Anlagemöglichkeiten in verschiedenen Teilfonds der gleichen Investmentpalette bieten. Der Anleger kann je nach Markteinschätzung oder Risikomentalität in der Regel ohne zusätzlichen Spesenaufwand oder zu nur minimalen Gebühren zwischen den Sub-Fonds umschichten. Der Ausgabeaufschlag fällt in der Regel nur einmal beim Einstieg in einen Umbrella an.
Umlaufrendite 
Durchschnittlicher Effektivzins für festverzinsliche Wertpapiere.
V
Vergleichsindex 
Die Entwicklung eines bestimmten Index, der vom Fonds als Maßstab für die Wertentwicklung herangezogen wird. Ziel eines aktiv verwaltenden Fonds ist es, sich besser als der Vergleichsindex zu entwickeln.
Verkaufsprospekt 
Das deutsche Investmentrecht schreibt vor, daß vor dem Abschluß des Kaufs von Investmentanteilen ein Verkaufsprospekt ausgehändigt werden muß. Dieser muß die Vertragsbedingungen für den Investmentfonds enthalten.
Vermögensaufstellung 
Bestandteil des Rechenschafts- und Halbjahresberichts, in dem Aufteilung und Veränderung des Fondsvermögens enthalten ist.
Vermögenswirksame Leistungen (VL) 
Staatlich gefördertes Programm zur Vermögensbildung, bei der der Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt vermögenswirksame Leistungen zu. Die genauen Grenzwerte sind auf der website des BVI www.bvi.de nachzulesen, genauso welche Investmentfonds für das VL-Sparen zugelassen sind.
Vertriebszulassung 
Bevor ausländische Fondsanteile in Deutschland öffentlich angeboten werden dürfen, muß die Investmentgesellschaft den öffentlichen Vertrieb beim Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen beantragt und genehmigt bekommen.
Verwaltungsgebühr 
Gebühr für die Verwaltung des Sondervermögens eines Fonds, die vom Anteilwert berechnet wird.
Volatilität 
Die Volatilität ist ein Maß, um das Risiko eines Portfolios zu bewerten. Sie beschreibt die Schwankungsbreite, in der sich die Erträge des Fonds wahrscheinlich bewegen werden. Statistisch gesehen handelt es sich dabei um die annualisierte Standardabweichung der Ertragsverteilung, die in Prozent ausgedrückt wird. Eine hohe Volatilität der monatlichen Erträge bedeutet eine höhere Schwankungsbreite der zukünftig möglichen Erträge bzw. eine höhere Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Wertentwicklung. Diese größere Unsicherheit wird mit einem höheren Risiko gleichgesetzt.
W
Währungsanleihe 
Anleihen, die auf ausländische Währungseinheiten lauten, werden als „Währungsanleihen“ bezeichnet.
Wandelanleihe 
Schuldverschreibung einer Aktiengesellschaft, die den Inhabern das Recht verbrieft, sie zu bestimmten Bedingungen in eine Aktie des Unternehmens umzutauschen.
Wertpapier 
Dokument, das ein Vermögensrecht, eine Forderung oder eine Gewinn- oder Ertragsbeteiligung verbrieft.
Wertpapierhandelsgesetz 
Das WpHg dient der Regelung jeglicher Geschäfte und Bedingungen, die mit und rund um Wertpapiere getätigt werden können.
Wertpapierkennnummer 
Sechsstellige Registriernummer, die jedes Wertpapier eindeutig identifiziert. Da ein Fonds ebenfalls ein Wertpapier ist, weist auch ein Fonds eine sechsstellige Wertpapierkennnummer (WKN) auf.
Wertpapierkredit 
Bankkredit gegen Hinterlegung von Wertpapieren.
Wiederanlage 
Die Wiederanlage des jährlichen Ausschüttungsbetrags erfolgt in der Regel automatisch. Dem Anleger werden auf Basis des Rücknahmepreises neue Fondsanteile oder Bruchteile von Anteilen gutgeschrieben. Die Wiederanlage von Ausschüttungen führt zu einem höheren Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals.
Wiederanlagerabatt 
Investmentgesellschaften gewähren entweder einen vollständigen oder reduzierten Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, wenn Anleger den Ausschüttungsbetrag innerhalb einer bestimmten Frist in demselben Fonds wiederanlegen wollen.
X
XTF 
siehe Exchange Traded Funds
Y
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Z
Zahlstelle 
Im Verwaltungsreglement bestimmte Bank bzw. Banken, bei denen die fälligen Ertragsscheine und Urlunden gegen Vorlage ausgezahlt werden.
Zins 
Preis, den ein Darlehnsnehmer für die befristete Überlassung von Geld zahlen muß.
Zinseszins 
Den Ertrag aus wieder angelegten Zinsen bezeichnet man mit Zinseszins.
Zinseszins-Effekt 
Wiederangelegte Ausschüttungen eines Investmentfonds erhöhen den Anlagebetrag und damit auch den Zinserlös. So ergibt sich ein höherer Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals im Vergleich zur regelmäßigen Entnahme der Erträge.
Zwischengewinn 
Ertragsanteil aus bestimmten Zinseinnahmen, die dem Anleger bei Rückgabe, Veräußerung oder Abtretung in Fonds zuzurechnen sind und dem Anteilwert zufließen. Zwischengewinne unterliegen ebenso wie ausgeschüttete oder thesaurierte Fondserträge der Zinsabschlagssteuer. |
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